Ostprodukte im Trend Deutschland

Ostprodukte im Trend: die (N)Ostalgie der Deutschen

„Es war nicht alles schlecht.“ Fragt man ehemalige DDR-Bürger, wie sie die Zeit der Trennung empfunden haben, fällt automatisch dieser Satz. Die DDR hatte viel zu bieten, wovon wir teilweise heute noch profitieren. Deutsche Produkte und speziell Ostprodukte werden trotz eines internationalen Angebotes wieder zunehmend beliebter. Warum ist das so? Wie äußert sich das und warum sollte man Vorsicht walten lassen?

Import bereichert das Angebot in Deutschland

Wenn Sie beim Einkaufen nach einem Produkt greifen und es in Ihren Einkaufswagen legen, schauen Sie vorher woher dieses Produkt stammt? Sei es der griechische Joghurt, die spanischen Mandarinen oder die Burger-Brötchen aus Amerika, täglich landen unzählige importierte Produkte in deutschen Kühlschränken und Vorratsschränken. Fakt ist: Es spielt im Grunde keine Rolle. Handel auf internationaler Ebene treibt die Wirtschaft auch im eigenen Land an. Wir haben die Wahl und das nicht nur in der Politik, sondern auch beim Einkaufen.

Insgesamt belaufen sich die Ausgaben Deutschlands für den Import auf rund 950 Milliarden Euro. Bei einer solch großen Summe kann man nur erahnen, wie viele ausländische Güter jährlich deutschen Boden erreichen. Letztendlich profitieren wir als Konsumenten von diesem breiten Angebot. Preise zu vergleichen, ist längst nicht mehr nur unter Schnäppchenjägern verbreitet, sondern generell gang und gäbe. Was soll mein Produkt können und wie viel bin ich bereit dafür auszugeben? Und wenn es auch einmal ein bisschen teurer sein darf, dann kommt auch in höheren Preisklassen jeder auf seine Kosten. Davon profitieren alle Parteien, sowohl Hersteller als auch Lieferant, Verkäufer und auch der Kunde.

Wirklich alle? Wie überall gibt es auch hier eine Schattenseite: die Kleinbetriebe. Liebevolle Handarbeit, qualitativ hochwertige Produkte, jahrelange Familientradition – in kleinen Betrieben ist Massenproduktion kein Thema. Dementsprechend sind die Preise auch höher. Im Zeitalter von Dumping-Preisen, Sparangeboten und Rabatten ist die Verführung durch die Großkonzerne natürlich enorm, sodass Kleinbetriebe hart dafür kämpfen müssen, ihre Produkte auch weiterhin an den Mann bringen zu können.

Deutsche legen immer mehr Wert auf einheimische Produkte

Hauptsache billig“ ist als gängige Einkaufsnorm längst passé. Der Toaster gibt vorzeitig den Geist auf, der Schrank beginnt kurz nach dem Umzug auseinander zu fallen und das T-Shirt hat auch schon das erste Loch. Heutzutage scheint vieles einfach schneller kaputt zu gehen. „Früher wurden die Dinge für die Ewigkeit gebaut“ liegt da so manchem auf der Zunge. Liegt es tatsächlich an der heutigen Zeit?

Ganz so einfach kann die Lösung dann doch nicht sein. Bei einem Shirt von Primark ist logischerweise eine kürzere Lebensdauer zu erwarten als bei einem Designer-Shirt. Konkret bedeutet das, dass nicht nur entscheidend ist, WAS man kauft, sondern auch WO man es kauft und WOHER es kommt. Billiger produzierte Produkte werden gern gekauft, weil sie das Portemonnaie schonen. Doch diese Produkte, meist aus dem Ausland, haben wesentlich niedrigere Qualitätsstandards. Das T-Shirt soll nicht lange halten, es soll lediglich billig produziert werden, damit es in Massen zum kleinen Preis verkauft werden kann.

Doch spätestens nach dem dritten Versuch, wo wir von Spottpreisen geblendet und hinterher bitter enttäuscht wurden, beginnt das Umdenken. So auch unter den Deutschen. „Wer billig kauft, kauft zweimal“, ist die neue Moral. Wodurch ausgedrückt wird, lieber gleich in ein ordentliches Produkt zu investieren und länger etwas davon zu haben als in regelmäßigen Abständen neu kaufen zu müssen.

Was viele nicht wissen: Die Qualitätskontrollen in Deutschland für deutsche Produkte sind recht streng. Wo Qualität drauf steht, muss auch Qualität drin sein. Eine endgültige Garantie ist das erfahrungsgemäß nie, jedoch kann man davon ausgehen, dass man prozentual gesehen von deutschen Produkten seltener enttäuscht wird. Darauf vertrauen immer mehr Deutsche und greifen zunehmend nach einheimischen Produkten. Vor allem kleinere Betriebe oder jene, die im weltweiten Konkurrenzkampf unter zu gehen drohten, profitieren von diesem Wandel. Selbst der Hobbyimker aus dem Nachbardorf.

Ostprodukte Honig

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Ostprodukte vs. Westprodukte?

Leckermäulchen (Ost) oder Fruchtzwerge (West)? Radeberger (Ost) oder Krombacher (West)? Bambina (Ost) oder Milka (West)? Was der Verbraucher lieber mag, ist bekanntlich Geschmackssache. Besonders junge Leute entscheiden oft ausschließlich nach Aussehen, Geschmack oder Nutzen, da die meisten von ihnen ohnehin nicht unterscheiden können, welches Produkt aus dem Osten oder aus dem Westen stammt. Es spielt auch keine Rolle; die Zeiten der Trennung sind vorbei. Oder?

Nach wie vor beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Frage, ob denn die Ostprodukte oder die Westprodukte bevorzugt gekauft werden. Verschiedene Umfragen und Statistiken stellen Vergleiche darüber an. So schlagen die Ostprodukte Nudossi, Vita Cola und Bambina zumindest in Ostdeutschland ihre westdeutschen Konkurrenten Nutella, Coca Cola und Milka im Beliebtheitsgrad. Dafür haben beispielsweise Rondo Melange Kaffee, Fit und Florena das Nachsehen; Dallmayr Prodomo, Fairy und Nivea haben die Nase vorn.

Konkurrenz belebt das Geschäft, so heißt es. Zu jedem Ostprodukt wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch immer ein westdeutsches Pendant finden lassen. Grundsätzlich gilt in diesem stetigen Konkurrenzkampf: Die Produkte beider Seiten werden gekannt, gekauft und geliebt.

Die Nachfrage nach Ostprodukten steigt

Mittlerweile ist es nichts Ungewöhnliches mehr, wenn bestimmte Trends nur für kurze Zeit anhalten. Trendsetter gibt es an jeder Ecke, genauso diejenigen, die ihnen folgen. Erinnern Sie sich noch an Bubble Tea? Ab 2009 schossen die Bubble Tea Läden in großen wie in kleinen Städten förmlich aus dem Boden. Selbst McDonalds zog recht zeitig mit und verkaufte in seinen Filialen Bubble Tea. Und heute? Ab 2013 verschwanden viele der Läden genauso schnell wieder wie sie gekommen waren. Das Interesse wurde weniger; es rentierte sich nicht mehr.

Ein ganz anderes Thema bildet die Sparte der Trends für Liebhaber. Das beste Beispiel sind Schallplatten. Hierbei handelt es sich um einen schleichenden Prozess. Sie wurden trotz fortschreitender Technik weiterhin in kleineren Mengen angeboten und trafen nach und nach wieder auf mehr Abnehmer. Die Menschen sind wieder „auf den Geschmack“ gekommen. Allerdings gab es keinen Massenansturm, wie bei den Kurzzeittrends, sondern es hat sich über einen längeren Zeitraum eine größere Anzahl treuer Anhänger von Vinyl angesammelt.

Dieses Phänomen findet sich auch in anderen Bereichen. Unbemerkt von der breiten Masse hat die Nostalgie unter den Deutschen die Runde gemacht. Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass sie nach einem Ostprodukt gegriffen und sich kurzerhand dazu entschlossen haben es zu kaufen, um zu gucken, ob es noch genauso gut wie früher ist? Ja? Nein? Sie wären zumindest nicht der einzige Mensch, dem es so erging.

Zum Frühstück ein Brot mit Nudossi, mittags die Halberstädter Würstchen mit Bautz’ner Senf oder Werder Ketchup und abends auf der Couch bei einem heißen Goldmännchentee werden ein paar Knusperflocken genascht, während für die Kleinen das Sandmännchen läuft – man fühlt sich glatt in der Zeit zurückversetzt. In solchen Augenblicken erinnert man sich an all die anderen Dinge, die man früher so gerne mochte und schon landen beim nächsten Einkauf die nächsten zwei Ostprodukte „nur zum Probieren“ im Einkaufswagen.

Seit ein paar Jahren ist diese Nostalgie stark gewachsen. Da erscheint es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach einer Vielzahl von Ostprodukten mittlerweile den Rahmen der Supermarktangebote sprengen.

Ostprodukte mit dem Stempel „Typisch Ossi“

Kaum jemand würde bestreiten, dass eine gewisse Trennung zwischen „Ossis“ und „Wessis“ nach wie vor vorgenommen wird. Meist ohne böse Absicht. Es ist bei vielen älteren Menschen einfach fest im Gedächtnis verankert. Selbst beim Einkaufen wird bestimmten Produkten das Dogma „Typisch Ossi“ oder „Typisch Wessi“ aufgedrückt.

Nachfolgend sind einige Ostprodukte aufgelistet, die unter die Kategorie „Typisch Ossi“ fallen:

Lebensmittel

– Kathi Backmischungen
– Nudossi Brotaufstrich
– Spreewaldgurken
– Schlagersüßtafel
– Werder Ketchup
– Halloren Kugeln
– Bautz’ner Senf
– Tempolinsen
– Filinchen
– Bambina

Getränke

– Goldmännchentee
– Rotkäppchen
– Radeberger
– Goldkrone
– Vita Cola

Drogerie

– Dresdner Essenz
– Elsterglanz
– Florena
– Spee
– Fit

Ostpaket

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Die beliebtesten Ostprodukte im Check

Es ist kein Geheimnis, dass im Wettstreit zwischen Ost und West nach der Wende einige Produkte bzw. Marken an Ansehen und Verkaufszahlen eingebüßt haben, wenn sie nicht sogar gänzlich verschwunden sind. Trotzdem sind uns einige Ostprodukte erhalten geblieben, die noch immer im Kampf um die Krone einen harten Konkurrenten darstellen. Nachfolgend wurden drei Marken näher beleuchtet, die heute deutschlandweit bekannt sind. Es wird gegenübergestellt welchen Status diese Ostprodukte vor bzw. nach der Wende haben.

Rotkäppchen

Auf der Liste der bekanntesten und beliebtesten Ostprodukte steht der Sekt der Marke Rotkäppchen wahrscheinlich fast, wenn nicht sogar ganz oben.

Rotkäppchen vor der Wende: Am 26. Februar 1856 wurde die Weinhandlung Kloss und Foerster gegründet und die ersten 6000 Flaschen wurden noch im Hinterhaus der Familie Kloss abgefüllt. Nach etwa 10 Jahren vergrößerte sich das Unternehmen und aufgrund eines verlorenen Rechtsstreits wurde der Name des Sektes von „Monopol“ am 15. Juli 1895 in „Rotkäppchen“ umgeändert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet. Trotzdem wurde Rotkäppchen zum Marktführer in der DDR.

Rotkäppchen nach der Wende: Die Wende brachte zunächst einen tiefen Einbruch des Absatzes mit sich. Die VEB Rotkäppchen-Sektkellerei – wie sie nun heißt – wird privatisiert und nach ein paar Jahren stabilisierte sich die wirtschaftliche Lage wieder. Die Umsätze stiegen und die Firma schloss sich mit der Marke Mumm zusammen. Die Rotkäppchen-Sektkellereien haben inzwischen einen Marktanteil in Deutschland von 55,4% durch 177,9 Millionen verkaufte Flaschen Sekt, wovon Rotkäppchen bereits 39,3% für sich beansprucht. Rotkäppchen ist also auch nach der Wende wieder Marktführer.

Bautz’ner

Wenn einer seinen Senf dazu gibt, dann war und ist es Bautz’ner. Vor allem in Ostdeutschland hat die Konkurrenz kaum eine Chance.

Bautz’ner vor der Wende: Die Firma wurde 1866 gegründet und ab 1953 begann die Produktion des Bautzener Senfs. In der DDR stieg dieser recht schnell zum mit Abstand beliebtesten Senf empor.

Bautz’ner nach der Wende: Durch die Wende sanken die Verkaufszahlen, doch im Gegensatz zu anderen Ostprodukten blieb ihnen ein treuer Kundenstamm erhalten. Das Unternehmen fand 1992 einen neuen Besitzer und nach verschiedenen Namenswechseln seit der Gründung entstand die neue Dachmarke Bautz’ner. Jährlich werden etwa 15.000 Tonnen Senf ausgeliefert. In Ostdeutschland hat der Bautz’ner Senf einen Marktanteil von 70%, in Gesamtdeutschland von 23% und ist somit Marktführer. Fast jeder vierte Deutsche bevorzugt den Bautz’ner Senf.

Florena

Bekannt als „Nivea des Ostens“ etablierte sich Florena recht schnell als ein erfolgreiches Ostprodukt. Auch heute bildet Florena eine bekannte Marke, welche allerdings ein wenig Glanz von früher eingebüßt hat.

Florena vor der Wende: Der Apotheker und Unternehmer Adolf Heinrich August Bergmann gründete bereits 1852 die Waldheimer Parfümerie- und Toilettenfabrik, wo zunächst Zahnseifen und Zahnbürsten hergestellt werden. Etwa 45 Jahre später unter Leitung des vierten Sohnes des Gründers befinden sich bereits 800 verschiedene Produkte im Sortiment, das so ziemlich alle Kosmetikartikel der damaligen Zeit umfasste. Im April 1920 wurde der Markenname Florena eingeführt. Ende der 20er-Jahre belieferte die Firma fast Gesamteuropa, Nord- und Südamerika und Südafrika. Nach dem zweiten Weltkrieg wird die Firma Volkseigentum und unter neuer Leitung wird die Palette von Florena-Produkten stark erweitert. Bis zur Wende galt Florena als Oberbegriff für DDR-Kosmetik. Zu den Export-Partnern zählten neben der Sowjetunion zahlreiche Ostblockstaaten und Staaten des Nahen Ostens.

Florena nach der Wende: Die nun in Florena Cosmetic GmbH umbenannte Firma hatte Altschulden zu tilgen und musste zwei Drittel der Arbeiter entlassen. Sie erlebte erneut ein Hoch und 1998 wurden Florena Produkte in über 35 Länder exportiert. Nachdem die Beiersdorf AG mit Sitz in Hamburg bereits kurz vor der Wiedervereinigung Anteile an der Firma hatte, ist Florena seit 2002 eine 100%ige Tochtergesellschaft. Auch Nivea und Eucerin Produkte werden nun produziert. Der Umsatz steigt und Florena ist bereits in ganz Deutschland etabliert. Allerdings ging die Produktion allmählich zurück, bestimmte Produkte wurden in ihrer Produktion eingestellt. Noch etwa 1,5 Millionen Florena Produkte werden monatlich produziert und nach Österreich, Polen und in die Ukraine exportiert.

Ostprodukte werden zunehmend bei Online-Anbietern gekauft

Der Wunsch nach mehr traf auf offene Ohren. Wie so häufig gehören diese Ohren den künftigen Vertreibern von Online-Anbietern. Wo auch immer auf dem normalen Markt etwas fehlt, wird man im Internet meistens fündig. Außerdem ist es auch viel bequemer. Ob Amazon, Lieferando oder Teleshopping, es lässt sich so vieles inzwischen von zu Hause aus kaufen. Auch die Liebhaber von Ostprodukten sind inzwischen auf diesen Trichter gekommen. Westpakete sind Schnee von gestern, heute freut man sich auf ein Ostpaket.

Die 3 größten Online-Anbieter im Vergleich

Nachdem man das Internet von oben bis unten durchforstet hat, wird man feststellen, dass es zwar verschiedene Online-Anbieter für Ostprodukte gibt, davon aber gerade mal drei wirklich das bieten, was man sucht. Diese drei Online-Anbieter zeichnen sich im Gegensatz zu den anderen durch ihre Produktvielfalt aus.

Online-AnbieterAufmachung der SeiteProduktbeschreibungZusatzdienste
Ostprodukte-Versand Gutscheine

Ostprodukte-Versand
ansprechend und übersichtlich

Einteilung nach Kategorien

Suchfunktion vorhanden
detailliert

Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln sind angegeben
verschiedene Geschenksets "Ostpaket"

schnelle Lieferung
www.ossiladen.deÜbersichtlich

Einteilung nach Kategorien

keine Suchfunktion
übersichtlich

Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln sind angegeben
Geld-zurück-Garantie

Zusammenstellung von Präsentkörben
www.kaufhalle-des-ostens.deansprechend und übersichtlich

Einteilung nach Kategorien

Suchfunktion vorhanden
detailliert

Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln sind angegeben

kein Bild, wenn man das Produkt anklickt
Geschenkservice für Selbstabholer

schnelle Lieferung

Augenscheinlich wirken alle drei Online-Anbieter für Ostprodukte zufriedenstellend. Der Benutzer findet sich zurecht und wird gut darüber aufgeklärt, was er da eigentlich kaufen will. Schließlich kennt nicht jeder Benutzer alle Produkte, die dort angeboten werden. Dennoch ist es ratsam etwas genauer hinzuschauen. Auch hier gilt: Preise vergleichen. Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen auf, weshalb das angebracht ist.

Es wurden Produkte ausgewählt, wovon die meisten im üblichen Handel zu finden sind und dem Durchschnitt der Konsumenten bekannt sein dürften.

 ostprodukte-versandossiladen kaufhalle-des-ostensEdeka
Nudossi (200g)

Ostprodukt Nudossi
2,79 €2,15 €2,10 €1,69 €
Florena Creme (150ml)

Ostprodukt Florena Creme
2,85 €2,19 €-0,99 €
Golmännchentee Hagebutte (75g)

Ostprodukt Goldmännchen Tee
1,80 €1,42 €2,20€ (bei 50g)1,99 €
Fit Spülmittel (500ml)

Ostprodukt Fit
2,09 €1,27 €1,00 €0,99 €
Elsterglanz Universal Polierpaste (150ml)

Ostprodukt Elsterglanz
4,45 €3,85 €3,50 €-
Zetti Bambina (100g)

Ostprodukt Bambina
1,65 €1,42 €1,20 €1,49 €
Bautz`ner Senf mittelscharf (200ml)

Ostprodukt Bautz'ner Senf mittelscharf
0,70 €0,65 €0,55 €0,39 €
Wilthener Goldkrone (700ml)

Ostprodukt Wilthener Goldkrone (700ml)
-8,81 €6,50 €5,79 €
Wikana Othello Kekse (200g)

Ostprodukt Wikana Othello Kekse (200g)
1,20 €1,05 €1,00 €1,35 €
Filinchen Original (75g)

Ostprodukt Filinchen Original (75g)
1,09 €0,98 €0,70 €0,69 €

Ein Ostprodukt, verschiedene Anbieter, unterschiedliche Preise. Hierfür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Nicht immer werden Produkte aus reiner Geldgier zu höheren Preisen als normal angeboten. Die eigenen Ausgaben der Anbieter spielen auch eine erhebliche Rolle. Nichtsdestotrotz hat der Verbraucher das Recht sein Produkt dort zu kaufen, wo es billiger angeboten wird. Wenn wir einmal „ostprodukte-versand“ und „kaufhalle-des-ostens“ in Bezug auf die zehn aufgelisteten Produkte vergleichen, so wird deutlich, dass „kaufhalle-des-ostens“ durchschnittlich 30% günstiger seine Ostprodukte anbietet. Nichtsdestotrotz sollte der erste Blick immer in Richtung der Supermärkte gehen. Das Beispiel Edeka zeigt, dass die Produkte größtenteils etwas teurer in den Online-Shops angeboten werden.

Auch der Online-Händler des Vertrauens – Amazon – stellt hier nicht die günstigste Alternative dar. Dort wird sogar noch ordentlich etwas auf den Preis draufgeschlagen. Zusätzlich darf dabei auch nicht vergessen werden, dass jedes Produkt von einem anderen Anbieter stammt und somit noch eine großzügige Summe an Porto zusätzlich anfällt.

Fazit: Deutschland befindet sich stetig im Wandel. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, die Unterstützung einheimischer Betriebe sind nur ein paar Beispiele. Vor allem Qualität statt Quantität rückt wieder mehr in den Fokus.

Bereits vor der Wende gab es verschiedene Qualitätsprodukte zu kaufen. Wer gerne in Erinnerungen schwelgt und sich gern gelegentlich ab und zu noch einmal in die Zeit der DDR zurückversetzt, kann sowohl beim wöchentlichen Einkauf als auch in Online-Shops fündig werden. Bei letzterem ist stets Vorsicht angebracht: Lassen Sie sich bei den Preisen nicht über’s Ohr hauen.

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Bildquellen
Titelbild: Vielen Dank an Capri23auto (©Capri23auto/www.pixabay.com) für das Bild
Fließtext: Vielen Dank an nudossi.de (©www.nudossi.de), florena.de (©www.florena.de), shop.goldmännchen-tee.de (©www.shop.goldmaennchen-tee.de), fit.de (©www.fit.de), ostprodukte-versand.de (©www.ostprodukte-versand.de), zetti.de (©www.zetti.de), bautzner.de (©www.bautzner.de), hardenberg-wilthen.de (©www.hardenberg-wilthen.de), wikana.de (©www.wikana.de) und filinchen.de (©http://www.filinchen.de) für die Bilder

Redakteurin: Kristin Weber

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